Joshua Groß

Literatur
November bis Dezember 2018

Joshua Groß fällt durch eine einzigartige literarische Begabung auf. Seine Texte sind gegenwärtig und visionär, sie arbeiten mit absurdem Humor und sind imstande, präzise Gefühle, menschliche und gesellschaftliche Zustände auszuloten.

Portrait Joshua Groß

Joshua Groß wurde 1989 in Grünsberg bei Nürnberg geboren. Er studierte Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Er lebt in Nürnberg.

2013 erschien sein erster Roman „Der Trost von Telefonzellen“ bei starfruit publications, für den er u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. 2014 folgte „Magische Rosinen – Novelle aus dem Spätkapitalismus“.

Zuletzt veröffentlichte er die ineinander verzahnten Bücher „Faunenschnitt“ (2016) und „Flauschkontraste“ (2017).
Zudem gab er gemeinsam mit Johannes Hertwig und Andy Kassier die Anthologie „Mindstate Malibu“ heraus.

Seine Erzählungen, Essays und Interviews erscheinen in verschiedenen Zeitungen, Zeitschriften und Kunstpublikationen.

Joshua Groß wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2014 erhielt er den Bayerischer Kunstförderpreis, den
Literaturförderpreis der IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft sowie den Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis. 2016 wurde er mit dem Förderpreis der Kulturstiftung Erlangen geehrt. Im gleichen Jahr erhielt er ein Aufenthaltsstipendium der Thorwart-Jeska-Stiftung auf Sri Lanka. 2018 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert.